Die Sächsische Hymne

Die Sächsische Hymne besteht aus 4 Strophen, von denen je die letzten 4 Zeilen als Refrain wiederholt werden.

Text: Der Text wurde von Siegfried August Mahlmann im Jahre 1815 geschrieben. Die „Umdichtung“ der zweiten Strophe geschah wahrscheinlich nach dem Tode von Friedrich August II im Jahre 1854.

Melodie: Die Melodie dürfte allseits bekannt sein, es handelt sich um „God save our gracious Queen“. Im Original heißt das Lied aber „America, My country ‚tis of thee“ und wurde 1740 von Thesaurus Musicus veröffentlicht.

Strophe Text (siehe Anmerkungen)
I Gott segne Sachsenland,Wo fest die Treue stand

In Sturm und Nacht!

Ew’ge Gerechtigkeit,

Hoch überm Meer der Zeit,

Die jedem Sturm gebeut,

Schütz uns mit Macht!

II Blühe, du RautenkranzIn schöner Tage Glanz

Freudig empor!

Heil, Friedrich August, dir!

Heil, guter König, dir!

Dich, Vater, preisen wir

Liebend im Chor!

Blühe, du Rautenkranz,In schöner Tage Glanz

Freudig empor!

Heil, frommer Vater dir,

Heil gute Mutter dir.

Euch, treue, segnen wir

Liebend im Chor!

III Was treue Herzen flehnSteigt zu des Himmels Höh’n

Aus Nacht zum Licht.

Der unsre Liebe sah,

Der unsre Tränen sah,

Er ist uns huldreich nah,

Verläßt uns nicht.

IV Gott segne Sachsenland,Wo fest die Treue stand

In Sturm und Nacht!

Ew’ge Gerechtigkeit,

Hoch überm Meer der Zeit,

Die jedem Sturm gebeut,

Schütz uns mit Macht!

Anmerkungen

Die zweite Strophe existiert in 2 verschiedenen Textversionen. Die „Umdichtung“ der zweiten Strophe geschah wahrscheinlich nach dem Tode von Friedrich August II im Jahre 1854.

Das Wort „gebeut“ ist eine alte Schreibweise für „gebietet“ (Quelle: Duden).

Die letzten 4 Zeilen werden zum Abschluss der Strophe wiederholt.

Sächsische Fahnen

Hier können Sie sächsische Fahnen (natürlich mit Wappen) bestelln.

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