amazon Partnernet: Affili-Partner sind auch nur Leiharbeiter

amazon-traurig

„Wir sind die mit dem Lächeln“, diese Aussage kann ich nicht mehr mit amazon verbinden.

Seit der ARD Doku „Ausgeliefert! Leiharbeit bei amazon“ schimpft ja alle Welt über die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei amazon. Für einen Teil der Deutschen hat sich damit das Image von amazon innerhalb weniger Tage gewandelt. Aus dem sympathischen Versand-Riesen mit schnellen Lieferzeiten ist plötzlich ein großer, böser geldgieriger Konzern geworden. Interessanterweise durfte ich einen ähnlichen Erkenntnis-Prozess durchmachen: Aus dem amazon Partnerprogramm, mit dem ich fast 10 Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist innerhalb von wenigen Tagen für mich ein unfreundlicher, bürokratischer und feiger Abzock-Apparat geworden. Wie ich zu dieser Erkenntnis kam, möchte ich hier kurz wiedergeben.

Es begann am 06. Februar als ich aus heiterem Himmel eine Mail von amazon.de mit dem Betreff „Wichtige Mitteilung des Amazon.de Partnerprogramms“ bekam. Die Mail hielt ich für Spam. Klare Kennzeichen: Keine persönliche Ansprache, Rechtschreibfehler und die lapidare Mitteilung:

Hiermit kündigen wir  die Vereinbarung über Ihre Teilnahme am EU-Partnerprogramm mit sofortiger Wirkung. Ihr Partnerkonto wurde geschlossen und Sie werden keine weiteren Zahlungen von Werbekostenerstattung erhalten, da Sie gegen die Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramms verstoßen haben.

Ich habe 10 bis 15 Minuten damit verbracht zu überlegen, wie genau die Spam-Masche jetzt funktioniert. Wollte hier jemand meine Zugangsdaten zum Partnernet klauen? Aber die Links in der Mail waren alle in Ordnung. Also habe ich mich dann doch mal im Partnernet eingeloggt und auch dort bekam ich Meldung, dass mein Konto gesperrt worden wäre.

amazon partnernet sperrung

Langsam realisierte ich, dass diese Mail wohl doch ernst gemeint sein könnte. Immerhin wurde auch ein vager Hinweis gegeben, was der Grund war:

Sie verstoßen gegen Punkt 22 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm, da Sie die Amazon-Website oder Teile davon in Frames auf Ihrer Website integrieren.

Nunja, so weit so uninformativ. Fast alle Werbemittel die von amazon bereitgestellt werden, beruhen auf Frame-Einbindungen (iframe). Ich habe in den letzten Jahren in diversesten Projekten amazon-Werbemittel verbaut. Wer selber am Amazon-Partnernet teilnimmt weiß: Die Teilnahmebedingungen ändern sich alle paar Monate.

Ich kann und will nicht ausschließen, dass dies an irgendeiner Stelle auch mal so geschehen ist, dass es nicht den heutigen Richtlinien entspricht. Aber niemals vorsätzlich. Hat amazon also irgendwo im Netz eine Einbindung mit meiner Partner-ID entdeckt, die nicht den Richtlinien entspricht? Scheinbar.

Jetzt würde man als halbwegs vernunftbegabter Mensch hergehen und dem Partner schreiben: Hey, wir haben da was gesehen, das finden wir uncool, bitte ändere das. Ich hätte es innerhalb von kürzester Zeit geändert und könnte weiterhin fröhlich Umsätze für amazon generieren.

Doch hier wurde sofort in der ersten Mail gekündigt. Das ist sowohl in geschäftlichen Beziehungen als auch auf menschlicher Ebene unanständig. Aber naja, ich dachte mir da ist vielleicht irgendein Prakti in der Qualitätskontrolle durchgedreht und glaubte an das Gute in amazon. Ich sollte mich irren!

Also habe ich einfach mal nachgefragt (über ein Kontaktformular, denn die erste Mail kam von einer no-reply-Adresse). Ich wollte wissen, wo genau sie die bemängelte Frame-Einbindung gefunden haben. Eine sehr einfache Frage.

Hallo,

ich habe Ihre Mail mit einer sofortigen Kündigung erhalten und bin sehr verwundert darüber. Mir ist nicht bewußt, an welcher Stelle eine solche Einbindung vorliegen sollte. Bitte nennen Sie mir doch netterweise genau die Stelle, die Sie beanstanden, damit ich diese beseitigen kann.

Im Übrigen finde ich das Vorgehen, einen langjährigen Partner sofort zu kündigen ohne genau zu beschreiben, woran man sich stört, schon sehr famos. Vielleicht sollten sie das „Partnernet“ in „Vertriebsnet“ umbenennen, denn sehr partnerschaftlich ist diese Methode nicht. Insbesondere greifen Sie jetzt ja auch kostenlos allen anderen Traffic von mir ab, nur weil scheinbar eine einzelne Einbindung problematisch ist.

Also, ich würde mich freuen, wenn ich das lösen dürfte. Dazu wären ein paar Details aber ganz nützlich. Auf welcher URL haben Sie die falschen Einbindungen entdeckt?

Jörg Erdmann

 

Die Antwort, die ich am 08. Februar erhielt, hat mich aus den Socken gehauen:

 

Guten Tag Herr Erdmann,

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihr Partnerkonto nach den Amazon.de Teilnahmebedingungen geschlossen wurde.

[…]

Außerdem weisen wir Sie erneut darauf hin, dass Sie aus diesem Grund auch keine Werbekostenerstattung erhalten werden.

Wir hoffen, wir konnten mit dieser abschließenden E-Mail zum Thema weiterhelfen, und würden uns freuen, wenn Sie von weiteren Anfragen zu diesem Thema zukünftig absehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

**** ****
Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.
http://www.amazon.de

 

Die Fettdruck-Hervorhebung wurde durch mich vorgenommen. Eine Information, wo genau die angebliche Frame-Einbindung existiert, gab es nicht. Eine einfache Antwort auf eine einfache Frage, das ist wohl zu viel für den Support im Partnernet.

Dafür gab es aber sinngemäß ein recht deutliches „Wir machen, was wir wollen und jetzt halt gefälligst die Schnauze.“

Ich war richtig sauer. Es geht mir gar nicht um die 103 € Werbekostenerstattung, die amazon jetzt einfach einbehält (obwohl die Leistung dafür meinerseits ja erbracht wurde). Es geht mir darum, dass dies ein extrem unhöfliches und unpartnerschaftliches Vorgehen seitens amazon ist. Jeder von uns aus der Online Marketing Szene kennt Leute, die im großen Stil beim amazon-Partnerprogramm bescheißen. Cookie-Dropping, Forced Traffic, und was weiß ich nicht alles.  Wenn amazon solche Leute fristlos kündigt dann kann ich das absolut nachvollziehen. Aber jemanden, der über 10 Jahre konstant Umsätze generiert hat, der das Wachstum der Firma begleitet und seinen kleinen Teil zu diesem Wachstum beigetragen hat, einfach in dieser Art rauszuschmeißen finde ich unter aller Sau. Insbesondere eine fristlose Kündigung ist total übertrieben, da diese nur bei schwerwiegenden Verstössen gegen die Teilnahmebedingungen gerechtfertigt wäre.

Kaufmannsehre sieht anders aus.

Dass man bei amazon dann entweder nicht in der Lage oder nicht Willens ist, die genaue Ursache zu benennen, macht es noch schlimmer. Letztlich könnte irgendjemand an irgendeiner Stelle des Netzes meine Partner-ID bewusst falsch einbinden (quasi Negative-Affiliate, so wie Negative-SEO).

Ich habe es dann noch einmal probiert und amazon ein drittes Mal um die Bennung der Ursache gebeten. Wieder eine Absage, diesmal wenigstens halbwegs freundlich formuliert. Immerhin wurden jetzt „eingehende Überlegungen“ angestellt (bestimmt!) und man „bedauert, dass man mir keine andere Antwort zukommen lassen könne“ (schon klar).

Kündigen und dann Spammen

So ganz konsequent möchte amazon dann bei der Kündigung dann aber doch nicht sein. Denn vor wenigen Tagen erhielt ich den amazon Partner Newsletter, der mir schön erklärt hat, wie ich mehr Umsätze machen könne und was es alles an tollen Produkten zu bewerben gäbe. Dass mit der fristlosen Kündigung auch die rechtliche Grundlage für das Zusenden solcher Mails weggefallen ist … das interessiert beim Großkonzern natürlich keinen.

Quintessenz:

1. Amazon und die deutsche Rechtschreibung stehen auf Kriegsfuß 😉

2. Dem Affili-Bereich von amazon kann es nicht so gut gehen. In den letzten Jahren gab es immer wieder Umstellungen und Decklungen bei den Provisionen. Wer so undifferenziert mit wirklich betrügerischen Affiliates und harmlosen Partnern umgeht, der hat meiner Meinung nach Angst oder Druck.

3. Rechtlich ist das Vorgehen aus meiner Sicht nicht haltbar. Zumindest die Provision müsste ausgezahlt werden. Aber wegen 100 € werde ich natürlich jetzt auch keinen Rechtsstreit anfangen.

4. amazon behandelt meiner Meinung nach seine Partner genau wie seine Leiharbeiter: Es sind Menschen, die man ausnutzt, solange es einem passt und dann einfach rausschmeisst. Menschen als Wegwerfprodukte.

5. Ich sehe den ganzen Vorfall positiv.

Das amazon-Partnerprogramm war für mich immer nur Nebenerwerb und eine Art Resteverwertung für Traffic. Wenn man eine Nischen-Seite zu einem wirklich guten Thema hat, dann gibt es fast immer bessere Möglichkeiten, diesen Traffic zu amortisieren. Die Sperrung durch amazon und der Ausbau der Werbemittel gibt mir die Chance, mich auf die wirklich wichtigen Projekte zu konzentrieren und einige Nebenprojekte endlich mal abzuschalten.

An den relevanten Stellen ersetze ich die amazon-Werbemittel durch Google AdSense und es erscheint nun … genau, amazon-Werbung. Jetzt halt mit praktischer Klick-Vergütung und nicht mehr auf Sale-Basis.

Und privat? Natürlich ist Shopping bei amazon für mich jetzt gestorben. So einfach kann man sich langjährige Kundenbindung kaputt machen. Meinen LoveFilm-Account (gehört zu amazon) werde ich auch kündigen.

Links zum aktuellen amazon-Skandal:

 

52 Responses to amazon Partnernet: Affili-Partner sind auch nur Leiharbeiter

  1. Martin sagt:

    Konsequent und wie schon gesagt, eigentlich unglaublich die Story! Das Amazon nicht unbedingt konsequent ein Affiliateskonzept abarbeitet kann man z.B. auch gut am Partnerblog erkennen. http://affiliate-blog.amazon.de/

  2. Malte sagt:

    Hmm, … das ist eine heftige Reaktion, keine Frage, steht aber nicht im direkten Zusammenhang mit der aktuellen Leiharbeiter-Diskussion.

    Wenn Du es wirklich drauf anlegst und weiterhin Umsätze mit Amazon generieren möchtest, dann würde ich einfach einen neuen Amazon-Partnernet-Account anlegen. Gekränkte Ehre hin- oder her. Schließlich willst Du als Affiliate Umsatz machen.

    Wahrscheinlich war da irgendein inkompetenter Döskopp am Rechner. Je größer und unpersönlicher die Organisation, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf so jemanden Inkompetenten zu treffen.

    Trotzdem bleibt zu hoffen, dass es ein Einzelfall ist (und mich nicht auch erwischt ;-))

  3. Max sagt:

    Willkommen im Club! Hatte ich auch schon. Kann eBay als Partnerprogramm empfehlen. :-)

  4. Rene Walter sagt:

    Die ausgeprägte Arroganz von grossen amerikanischen Web Unternehmen hat für mich System, so ein Auftreten ist mir bei keine deutschen Web Unternehmen untergekommen, aber bei den Amis ist es wohl normal.

    Du dürftest den Verlust verscherzen, wenn Du nicht gerade Nischen Produkte oder Feiertage Traffic zu Amazon geschickt hast :-). Dennoch wünsche ich Dir natürlich Glück, für einen positiven Verlauf.

  5. Frank sagt:

    ebay ist fast wirklich eine interessante Alternative. Schade wegen der Sperrung und der spannenden Antwort auf die Anfrage. Dennoch eine erfolgreiche Woche

  6. […] amazon Partnernet: Affili-Partner sind auch nur Leiharbeiter […]

  7. Stefan sagt:

    Interessanter Artikel, denn mir ist aktuell das gleiche passiert. Auch ich habe mich per Mail bei Amazon gemeldet und bekam unter anderem folgende Antwort:

    Wie bereits mitgeteilt, mussten wir feststellen, dass Sie im Rahmen der Partnerschaft gegen die Teilnahmebedingungen des Amazon.de Partnerprogramms verstoßen haben.

    Bitte eröffnen Sie keine weiteren Konten. Amazon.de behält sich das Recht vor, weitere Konten aufgrund dieses Verstoßes ohne Auszahlung gegebenenfalls anfallender Werbekostenerstattung und einer weiteren Benachrichtigung zu schließen.

    Wir bitten um Verständnis für diesen Schritt.

    Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

  8. Stefan sagt:

    UPDATE: Ich habe gerade von eBay eine Änderung der Teilnahmebedingungen bekommen. Ein Satz darin fällt besonders positiv auf:

    Unser Team behält den Traffic und die Platzierung von Werbeinhalten genau im Blick, um sicherzustellen, dass unsere Partner hochwertigen Traffic an eBay senden. Aber keine Sorge, natürlich werden wir bei Auffälligkeiten nicht leichtfertig und ohne Vorwarnung Partner aus dem Programm ausschließen.

    Amazon sollte mal über das eigene Verhalten nachdenken.

  9. Timo sagt:

    Moin, ich hab das gleiche Problem.
    Bei mir sind es 600 Euro! Ich habe schon mit einem Anwalt gesprochen, es ist nicht recht mäßig die generierten Einnahmen einzubehalten. Bei mir war der Januar unter 1%, was aber trotzdem 85 Verkäufe auf 11000 klicks waren. Was aber im Januar völlig normal ist, da die Leute so viel Geld im Dezember ausgegeben haben. Naja Amazon ist das egal. Ich hab im die Antwort bekommen das ich gegen Punkt 27 verstoßen habe.
    Ich hab schon überlegt Amazon einfach eine Rechnung zu schreiben, mal schauen ob sie sich dadrauf melden…
    Was mich richtig geschockt hat war das ich ein neues partnerkonto eröffnen darf.
    Mal schauen von wie vielen Leuten noch das Konto einfach gesperrt wurde.
    Viele Grüße
    Timo

    • Ragey sagt:

      Hallo Timo, mir hat man das auch vorgeworfen mit Punkt 27. Und ich hab keinen Plan wie die darauf kommen.

    • JD sagt:

      Bei mir war es auch der Punkt 27, der Hammer ist eigentlich das nicht nur 1 Monat Werbekostenerstattung einbehalten wird – sondern 2 Monat, und dann noch die Umsatzstarken Monat Dezember

      Wenn wenn so viele betroffen sind ist das denn nicht Betrug? (Wie hoch ist die dunkelziffer)

  10. Jörg sagt:

    Das ist schon krass, ich dachte es ist ein Einzelfall bei mir, aber mittlerweile habe ich das von vielen Leuten gehört. Das sieht man ja auch an den Kommentaren hier. Man könnte den Eindruck gewinnen, da steckt System dahinter.

    Die Nummer mit der kurzfristigen Kündigung bei zanox finde ich auch sehr daneben.

  11. Timo sagt:

    Vielleicht sollte man eine Sammelklage einreichen.

  12. herk sagt:

    Darf man denn einfach nach Kündigung ein neues Partnernet-Konto eröffnen? Ich dachte gekündigt ist gekündigt, also nicht mehr unter deiner Person.

    • Jörg sagt:

      Das ist nicht so ganz klar. Es gab Kündigungen wo amazon angeblich selber in die Kündigungsmail geschrieben hat, dass man einen neuen neuen Account eröffnen könne. Andererseits macht es aus Qualitätssicherungsgründen ja keinen Sinn, jemanden dem man Betrug unterstellt zu kündigen um ihn dann sofort wieder als neuen Partner aufzunehmen. Dieses Vorgehen wäre nur logisch, wenn man bewusst und vorsätzlich die Partnerprovision unterschlagen möchte.

      • herk sagt:

        Hallo Jörg,

        Ich bin auch aus dem Partnerdings geflogen und habe meine Provisionen von Oktober/November dennoch erhalten. Ich hatte auch angenommen das die bei Amazon eine Weihnachtsfeier schmeissen von meinem Geld und war dann doch recht verdutzt das Geld zu bekommen. Du bist ja jetzt auch nicht CaptainCl0ak, könnte mir gut vorstellen, dass die das immer so machen und du das Geld auch erhälst.
        Finde es darüber hinaus auch verfrüht Amazon wegen der Sklaverei zu Grabe zu tragen, Leiharbeit ist immer Arbeit zweiter Klasse, egal wo und dieses Land ist voll davon. Dann dürfte man sich auch keine Pakete mehr in der BRD zustellen lassen, egal welcher Anbieter

        Grüße

        Oli

        PS: Wie bist du denn auf diesen eigentümlichen Domain-Namen gekommen?

  13. Victor sagt:

    Neuen Account erstellen und nach 3 Monaten wieder gesperrt werden und keine Auszahlung erhalten? Soll es so weiter gehen?

    Ich würde kein neues Partnerkonto erstellen und lieber nach einem besseren Affiliate-Partner umschauen, auf dem Du dich verlassen kannst.

  14. Fritz sagt:

    Das ist schon sehr merkwürdig..

    Jetzt liegt es also an einem iFrame das benutzt wird? Verstehe das leider nicht ganz.
    Kann mir vielleicht jemand ein Beispiel zeigen?

    Ich habe mich nämlich jetzt auch mal bei dem Parternprogramm angemeldet und dort per API eine eigene kleine Seite aufgebaut. Auf den Seiten mit den Produkten kann man auch die Kundenrezensionen einsehen. Diese werden mittels iFrame übermittelt.. Zählt das etwa dazu?

  15. Thomas sagt:

    Recht hast, raus damit und keine Sachen mehr über Amazon kaufen! Ich kenn das, und es waren noch ein paar Euro mehr!

  16. Olaf Kerner sagt:

    Für Amazon sind alle „Partner“ manchmal nur nützliche Idioten. Sobald Amazon z.B. feststellt, daß sich ein Marketplace- Artikel oft und mit Gewinn verkaufen läßt, nimmt ihn Amazon selber ins Sortiment. Der vorherige Marketplace- Händler ist dann der Dumme, weil er dann kaum noch etwas verkauft.

    Das läßt sich auch auf die Affiliates übertragen: Jetzt, wo Amazon auch mit Hilfe der Affiliates längst bekannt geworden ist, werden diese eventuell nicht mehr so zahlreich benötigt…

  17. Robert Hecht sagt:

    Mit ist es mit amazon auch ähnlich ergangen. Ein Bekannter hat bei amazon für ca. 1500€ eingekauft. Er hat netterweise über einen Banner von mir eingekauft. Ich hatte im Partnerprogramm den Einkauf registriert bekommen. Die Vergütung nicht! Grund: Er sei mit mir Verwandt! Was hat das mit der Provision zu tun und wie will amazon wissen, wer mit mir Verwandt ist !!!
    Wer kennt eine Alternative zu amazon? Ich kaufe gerne online ein.

  18. Deswegen zieh‘ ich mir auf meine Projekte keine so Sachen von Amazon oder ebay.
    Auch bei AdSense bin ich im Moment am stark am Hadern.

    Besser ist es, Werbemittel einmalig über AdSense einzubinden, gucken, wer themenrelevant dabei ist, und dann mit denen direkt einen Deal zu machen.

    Funktioniert prima, und für beide Seiten eine win-win Situation, da die Preise für mich höher als von Google sind, und für die andere Partei meist niedriger 😀

  19. Joerg sagt:

    Ich bin auch betroffen. Bei mir war es Punkt 30 (in etwas wie bei Robert, nur bei mir wurde das Konto gesperrt). Ist natürlich sehr schade, denn in den letzten fast 10 Jahren lief es sehr gut mit amazon. Bei denen hat aber scheinbar das große Aufräumen angefangen und die werfen einige raus.

  20. Jan sagt:

    Mein Account ist auch kürzlich gekündigt worden. Die scheinen momentan aufzuräumen. Das die Provisionen einfach einbehalten werden und man keine Widerspruchsmöglichkeit hat, ist schlichtweg eine Unverschämtheit. Schließlich kann es sich auch um Manipaulation durch Dritte handeln.

    Bei dieser Willkür kann man wirklich nur noch davon abraten das Amazon Partnerprogramm zu nutzen. Zum Glück gibt es genügend Alternativen

  21. Michael sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe heute auch die Sperrung meines Partneraccounts erlebt

    “ Partnerkonto geschlossen
    Ihr Partnerkonto wurde geschlossen und wird keine Werbekostenerstattung mehr generieren. Sie können im Konto nur noch historische Daten einsehen.“

    Ich kann es nicht verstehen, dass man nach 3 Jahren Partnerschaft nicht mal mit mir in Kontakt tritt und versucht das vermeidliche Problem (welches ich noch nicht kenne) zu lösen.

    • Jörg sagt:

      Ja Michael,

      dieses Vorgehen hat bei amazon scheinbar Methode, wie ja die zahlreichen Kommentare hier belegen. An einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist man dort nicht interessiert.

      Mein Tipp: Spar Dir die Nerven und schreib das Thema einfach ab.

      Grüße
      Jörg

  22. Raphael sagt:

    Es wäre cool gewesen, wenn du die ganze Email veröffentlicht hättest. Denn gerade den letzten Schritt ist meiner Meinung nach sehr interessant.

    Zitat:
    „Guten Tag,

    Hiermit kündigen wir die Vereinbarung über Ihre Teilnahme am EU-Partnerprogramm mit sofortiger Wirkung. Ihr Partnerkonto wurde geschlossen und Sie werden keine weiteren Zahlungen von Werbekostenerstattung erhalten, da Sie gegen die Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramms verstoβen haben.

    Sie verstoβen gegen Punkt 27 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm(https://partnernet.amazon.de/gp/associates/promo/participationdeoct2012), da Sie automatisch Klicks oder Seitenaufrufe auf Ihrer Website oder Sessions auf der Amazon-Website generieren um Ihre Werbegebühren künstlich in die Höhe zu treiben.

    Sie können die Teilnahmebedingungen sowie die Anforderungen für die Teilnahme am Partner-Programm hier einsehen: https://partnernet.amazon.de/gp/associates/promo/operatingagreementdeoct2012

    Wir fordern Sie hiermit auf, diese Aktivitäten sowie die Nutzung der Inhalte und der Markenzeichen von Amazon unverzüglich einzustellen und sämtliche Inhalte, die Ihnen von Amazon zur Verfügung gestellt wurden, von Ihrer Website zu entfernen. (->) Wir behalten uns die Geltendmachung weiterer Rechte vor, insbesondere auch das Recht, weitere Partnerkontos, die unserer Ansicht nach mit Ihnen in Verbindung stehen, zu schliessen und Werbekostenerstattung einzubehalten. (<-)

    Freundliche Grüße

    Amazon.de Partnerprogramm
    http://www.amazon.de/partner&quot;

  23. Raphael sagt:

    Eine Anfrage hatte ich auch gestellt, da ich mir nichts zu Schulden kommen lassen habe.

    „Guten Tag ,

    leider mussten wir feststellen, dass Sie im Rahmen der Partnerschaft gegen unsere Teilnahmebedingungen des Amazon.de Partnerprogramms verstoßen haben. Aus diesem Grund wurde Ihr Partnerkonto geschlossen und Sie erhalten deshalb auch keine weitere Werbekostenerstattung.

    Wir wurden darauf aufmerksam, dass Sie Ihre Werbekostenerstattung erhöhen, indem Sie Klicks künstlich erzeugen, ohne dass vom einkaufenden Besucher der jeweiligen Website eine aktive Handlung ausgeht.

    Dies ist eine Verletzung der Teilnahmebedingungen des Amazon.de Partnerprogramms, welchen Sie bei der Registrierung zugestimmt haben.
    Unter folgendem Link finden Sie den vollständigen Text der Teilnahmebedingungen:

    https://partnernet.amazon.de/gp/associates/promo/operatingagreementdeoct2012

    Wir bestehen darauf, dass Sie dieses Verhalten umgehend einstellen. (->) Bitte entfernen Sie sämtliche Amazon.de Logos, Banner, Button oder andere Grafiken des Amazon.de Partnerprogramms sowie die Links, die Ihre Website im Rahmen dieser Partnerschaft mit Amazon.de verbunden haben. () empfehlen () Amazon.de behält sich das Recht vor (<-), weitere Konten aufgrund dieses Verstoßes ohne Auszahlung gegebenenfalls anfallender Werbekostenerstattung und einer weiteren Benachrichtigung zu schließen.

    Wir bitten um Verständnis für diesen Schritt.

    Freundliche Grüße

    Mark Gierke

  24. […] man sich manche Reaktionen von geschassten Amazon-Affiliates anschaut, könnte man auf die Idee kommen, dass Amazon seine […]

  25. Tobi2 sagt:

    Ich habe vor ein paar Wochen eine ähnliche Mail von Amazon erhalten. Zuvor habe ich ohne Probleme jahrelang mit Amazon zusammengearbeitet. Plötzlich soll ich Amazon-Links in einer Suchmaschine geschaltet haben und gegen Punkt 13 verstossen haben, was aber defintiv nicht stimmt. Ich hatte auf meiner Seite (ein Portal) ein Amazon-Suchfeld integriert und das schon seit Jahren. Was daran gegen Punkt 13 verstossen soll, konnte mir bis heute niemand sagen. Eine Diskussion war zudem gar nicht mehr möglich, es kam nur noch als Antwort:

    Ihr Partnerkonto ist und bleibt gesperrt. Die Gründe dazu wurden Ihnen bereits genannt.

    Wir setzen Ihnen nun eine letzte Frist bis zum Montag 19.08.2013 die Nutzung der Inhalte und der Markenzeichen von Amazon.de zu beenden und sämtliche Inhalte, die Ihnen von Amazon zur Verfügung gestellt wurden, von Ihrer Website zu entfernen.

    * Weitere Anfragen Ihrerseits werden nicht mehr beantwortet. *

    So spricht also das „kundenfreundlichste“ Unternehmen der Welt. Der bereits bestätigte aber noch nicht ausbezahlte Betrag im mittleren 4-stelligen Bereich wurde einfach einbehalten. Zudem natürlich auch noch die offenen Monate, die noch nicht final bestätigt wurden. Alles in allem eine 5-stellige Summe.

    Ich habe jetzt auf meinpaket.de umgestellt, zwar wird es hier wohl weniger Bestellungen geben, dafür ist die Provision nicht auf 10 Euro je Kauf gedeckelt.

  26. Volker sagt:

    Mir ist es jüngst genau so ergangen. Ein erfolgreicher Partneraccount (500-1000€ Einnahmen pro Monat) wurde mir mit einer scheinheiligen Begründung (Verstoß gegen §1) also Einbindung auf Erotikseiten gekündigt. Selbstverständlich wurde der Account nicht auf Erotikseiten genutzt. Auch haben die mir nicht mitgeteilt (mitteilen können?) um welche Seiten oder URLs es geht. Die offenen Provisionen für Juni – August wollen sie auch nicht auszahlen. Da mir so ein Verhalten tierisch gegen den Strich geht, überlege ich Klage einzureichen. Immerhin basiert mein Business auf Verkäufe über Partnerunternehmen. Da A. seinen Sitz in Luxemburg hat, brauche ich allerdings einen Luxemburger Anwalt. Hat da zufällig jemand von euch eine gute Adresse? Nachricht gerne auch per E-Mail an info (at) geldgeier (punkt) de

  27. Anonymus sagt:

    Verstoß gegen Punkt 27 = Eigenbestellungen

    Sie verstoßen gegen Punkt 27 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm, da Sie automatisch Klicks oder Seitenaufrufe auf Ihrer Website oder Sessions auf der Amazon-Website generieren um Ihre Werbegebühren künstlich in die Höhe zu treiben.

    Grundlage zur Feststellung sind hier Cookies, Flash-Cookies und Cookie-Unabhängige Techniken. Amazon bildet aus der instalierten Flash, -Java, Browser etc- Version auf dem Rechner einen Hashwert und speichert diesen, um Cookie-unabhängig Nutzer bzw. einen konkreten Rechner erkennen zu könnnen. Affili.net hat eine ähnliche Technik im Zuge der Cookie-Datenschutz Debatte und des Vorhabens Third-Party Cookies Browserseitig zu blocken entwickelt. Amazon scheint die Technik seit Ende Juli im Affiliate-Marketing einzusetzen.

    • Glenviddich sagt:

      wie lustig : „Verstoß gegen Punkt 27 = Eigenbestellungen“

      Das ist das einzigste mit dem ich seit über 5 Jahren Umsatz generiere und mein Account ist noch offen. Da frag ich mich was für tolle Cookies die denn haben. Und ich bin im kaufprozess sogar gleichzeitig mit meinem partneraccount angemeldet…

      #amazonwillkür

  28. Jörg sagt:

    Mich hat es heute erwischt. Nach über 10 Jahren wurde mein Account gekillt. OHNE Angabe eines Grundes! Ich habe eben geschaut, aber in meiner Mail steht kein exakter Grund. Nur das übliche allgemeine Zeug.

    Zuvor wurde ein „Zweitaccount“ bei Amazon.com geschlossen. Ob das Schließen des DE-Accounts damit im Zusammenhang steht – keine Ahnung.

    Ich habe keine Ahnung, warum mein Konto geschlossen wurde.

  29. Andreas sagt:

    Auch bei mir, es stand eine relativ hohe Auszahlung bevor:

    Hiermit kündigen wir die Vereinbarung über Ihre Teilnahme am EU-Partnerprogramm mit sofortiger Wirkung. Ihr Partnerkonto wurde geschlossen und Sie werden keine weiteren Zahlungen von Werbekostenerstattung erhalten, da Sie gegen die Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramms versto?en haben.

    Sie versto?en gegen Punkt 30 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm, da Bestellungen, die über Ihre Partner-Links getätigt wurden, zu Ihrer Nutzung, zum Weiterverkauf oder zu einer gewerblichen Nutzung jedweder Art aufgegeben wurden.

    Sie können die Teilnahmebedingungen sowie die Anforderungen für die Teilnahme am Partner-Programm hier einsehen: https://partnernet.amazon.de/gp/associates/agreement

    Wir fordern Sie hiermit auf, diese Aktivitäten sowie die Nutzung der Inhalte und der Markenzeichen von Amazon unverzüglich einzustellen und sämtliche Inhalte, die Ihnen von Amazon zur Verfügung gestellt wurden, von Ihrer Website zu entfernen. Wir behalten uns die Geltendmachung weiterer Rechte vor, insbesondere auch das Recht, weitere Partnerkontos, die unserer Ansicht nach mit Ihnen in Verbindung stehen, zu schliessen und Werbekostenerstattung einzubehalten.

  30. Christian sagt:

    Mit Amazon ist mir das zum Glück noch nicht passiert, aber gut zu wissen, dass es da scheinbar auch passiert. Allerdings wurden meine Konten bei Google AdSense und später bei Contaxe ebenfalls unter fadenscheinigen Begründungen gesperrt, jeweils zum Auszahlungstermin natürlich mit einbehaltenen Umsätzen (insgesamt rund 200 EUR).

  31. Volker sagt:

    Nun ist schon wieder ein Account von mir geschlossen worden. Ein ganz alter, der nur gelegentlich genutzt wurde und wo sich gut 30€ angesammelt haben. Eine Benachrichtigung gab es keine. Da ja zuvor schon mein Hauptaccount (s. weiter oben) geschlossen wurde, habe ich nun endgültig die Schn… voll und werde Anzeige erstatten. Hat jemand in der Vergangenheit schon mal selbiges getan und irgend eine Reaktion darauf erhalten? Feedback gerne per E-Mail an info (at) geldgeier (punkt) de

  32. Nik sagt:

    Jetzt hoffe ich, dass mich das nicht auch betreffen wird. Habe damit vor 2 Monaten angefangen und es würde um über 2000 Euro gehen. Hätte ich den Artikel vorher gelesen, hätte ich ein anderes Partnerprogramm gewählt…

  33. maKSim sagt:

    Tja mein Konto wurde nun auch nach 3 jähriger Partnerschaft einfach gekündigt! Nicht mal eine Warnung! Ich war einige Monate nicht mehr richtig Aktiv! Wollte jetzt wieder durchstarten! Da erstellt man paar Gewinnspiele und verweist auf Amazon Produkte, generiert über 1000€ und zack wir man gekündigt! Obwohl ich vorher schon Monate lang über 2.000€ generiert habe ohne Probleme…Bei mir in der Mail steh nicht mal gegen was ich verstoßen habe! Ich habe einfach gegen irgendwas verstoßen! Auf meine Anfrage kam paar Minuten später der selbe Text wie in meiner Email und selbiger Abspann…lächerlich…

  34. ralf sagt:

    Gleiches Phänomen nach über 5 Jahren Partnerschaft. Da stimmt gewaltig was nicht!

  35. Tobias sagt:

    Ich bin auch locker 10 Jahre dabei. Auszahlung von knapp 500€ standen aus.

    Begründung:
    „Sie verstoßen gegen Punkt 30 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm, da Bestellungen, die über Ihre Partner-Links getätigt wurden, zu Ihrer Nutzung, zum Weiterverkauf oder zu einer gewerblichen Nutzung jedweder Art aufgegeben wurden.“

    Der Verstoß ist unsinnig und für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Ich kaufe selbst quasi nie etwas bei Amazon und wenn doch, dann nicht über meinen Link. Das merken die ja eh und vergüten es sonst ja auch einfach eh nicht. „gewerbliche Nutzung“ – keine Ahnung, was die da für Fehlinformationen vermutlich irgendwie ausgewertet haben wollen. Ich verkaufe selbst gar nichts. Nirgendwo.

    Dieser Verweis wird von Amazon auf Nachfrage aber als „konkret begründet“ angegeben.

    Absolut unseriös und macht den Anschein: Hohe Auszahlung: Da drücken wir uns vor. Wir machen ja eh was wir wollen. Nicht nur mit unseren Mitarbeitern und Steuern, sondern auch mit unseren „Partnern“ und Kunden.

  36. Vito sagt:

    Und so erging es mir heute morgen auch.
    Ich hatte nachgefragt warum meine klicks keine Umsätze mehr generieren.
    1. mail war das die produkte nicht im programm sind und – oder – von „Freunden“ bestellt wurden.
    Auf meine Frage darauf wie Amazon denn Festellen will wer meine Freunde sind und wer Nutzer bekam ich die 2. Mail mit der sofortigen Kündigung.

    Da ich auf keine befriedigende Antwort mehr gefasst war, teilte ich Amazon mit, das ich als loyaler Kunde, der mehrere Tausend Euros! in den vergangenen Monaten bei Amazon ausgegeben habe, wohl auch meine entscheidung treffen werde und mit solch einem Partner nichts mehr zutun haben möchte. Somit wieder ein Kunde weniger.

    Ich finde, das alle denen es genauso ergangen ist, ihre Webseiten nutzen sollten und Amazon zu outen und deren Geschäftsgebahren öffentlich zu machen. Wenn das genügend EX-„Partner-Sklaven“ machen, werden die einen gehörigen weiteren Imageschaden auch seitens der Werbepartner erhalten.

    Nur so denke ich bekommt man einen Großkonzern zum Nachdenken! Eine Ameise alleinig jukt kurz und wird weggewischt. Tausende Ameisen können dich auffressen..

  37. Auch mich hat es jetzt zum 2. mal getroffen !
    Rauswurf ohne vorankündigung und ohne Grund.
    Bin mal gespannt auf ein Feedback was ich denen geschrieben habe.

    Kann hier auch nur das partner.Net von eBay empfehlen, das lauft
    schon seit einiger Zeit gut und stabil.

  38. Michael sagt:

    Wurde nach 10 Jahren Mitgliedschaft gekündigt. Sogar mein Amazon Account haben sie jetzt dicht gemacht :) (Wo ich seit 15 Jahren Kunde war – allein dieses Jahr + 100 Bestellungen über Amazon.de). Ich finde es der Hammer.

    Es gibt Gott sei Dank andere Shops im Internet. Ist zwar etwas schade, aber sei es drum. Die Spinnen einfach.

  39. Julia sagt:

    Und schwupp – weg ist auch mein Amazon Partneraccount. Na, das ist ja ein großartiger „Partner“, der mir ohne triftigen Grund meinen Account kündigt. Angeblich würde ich „automatisch Klicks oder Seitenaufrufe auf Ihrer Website oder Sessions auf der Amazon-Website generieren“.

    Das ist völliger Schwachsinn. Ich betreibe eine Vielzahl an Blogs, auf denen ich mir die Finger wund schreibe. Hier generiere ich hin und wieder über meine mühsam per Hand in die Texte eingebauten Affiliatelinks, die ich mir im übrigen über den Amazon-eigenen Linkgenerator generiere, kleine Affiliateprovisionen. Die Einnahmen daraus sind äußerste gering, da es sich nicht um hochpreisige Produkte handelt.

    Aber das hat mich wachgerüttelt. Ich verkaufe jetzt sämtliche Blogs, werde Amazon niemanden mehr empfehlen und kaufe persönlich künftig nicht mehr bei Amazon. Und ich werde mich auf meine wirklich zuverlässigen Partner konzentrieren, mit wesentlich interessanteren Provisionen.

    Richtig, ich erhalte „keine weiteren Zahlungen von Werbekostenerstattung“ und sie von mir keine weiteren Kunden!

    Danke für den Anschubser, Amazon! Leb wohl!

  40. Rene sagt:

    Ja auch mein Partner-Account wurde geschlossen. Mit der selben Meldung wie schon oben erwähnt. Auch ich bin mir keiner Schuld bewusst. Schade eigentlich…
    Mit dem Support zu diskutieren bringt nichts. Da bekommt man sowieso immer nur diese vordefinierten Mails zurück.
    Echt schwach von Amazon…

  41. Sven sagt:

    Ich bin selbst bei Amazon Verkäufer und lebte eigentlich sehr gut die letzten Jahre – dank der Dealblogs die meine Produkte immer wieder erwähnten.

    Nun hat Amazon aber all diesen bekannten Blogs, egal ob Mydealz, Dealgott, Snipz, Dealdoktoer und Co. aus strategischen Gründen die Partnerschaft gekündigt.

    Damit bringen die Blogs natürlich nur noch ungern meine Sachen, weil sie eben auch sauer auf Amazon sind und Amazon nicht noch kostenlos dauerhaft Werbung zuspielen wollen.

    Mein Business geht damit auch den Bach runter, obwohl ich eigentlich damit nichts zu tun habe. Ich zahle meine meist um die 10% Provision bei Amazon, die sind sich aber zu schade, 2-3% an die Partner weiterzuleiten.

    Somit schadet Amazon sich (durch weniger Einnahmen), mich (durch weniger Verkäufe) und den Affiliates ebenfalls, weil sie keine Einnahmen mehr generieren.

    Sinn? Keine Ahnung. Es wird Zeit das mal jemand gegen dieses Monopol vorgeht, denn kein Monopol ist von Gott geschaffen. Leider gibt es noch keine Alternativen, aber ich hoffe die kommen…

  42. Marion Keul sagt:

    Das ist Methode. Mich haben sie auch rausgeschmissen, ich hab keine Ahnung warum. Die können mich mal. Ich habe gelesen, dass sie sowieso bei ihrer Kündigung bleiben. Obendrein musste ich feststellen, dass Amazon betrügt bei den Provisionen. Eine Bestellung, die über meinen Link getätigt wurde, wurde einfach nicht abgerechnet. Ich habe das eh schon vermutet. Denn am Anfang hatte ich tolle Umsätze, die ständig stiegen, und urplötzlich hatte ich nur noch 40 Euro im Monat. egal wie ich mich anstrengte, ich hatte tagelang NULL Umsatz. Im Grunde bin ich froh, dass ich mich mit denen nicht mehr ärgern muss. Das ist eine unerträglich trostlose Saubande! Alternativen gibts unendlich viele … Kopp Verlag hat 2 Millionen Produkte und funktioniert ähnlich. Adcell kann man auch mal ausprobieren oder Affili.net … Auf Amazon kann man getrost scheissen! :-)

  43. Gerd Lehmann sagt:

    Man darf das nicht persönlich nehmen, obwohl es brutal ist, wie da mit einem umgegangen wird.
    Der ganzen Geschichte liegen leider schwere Management-Fehler zu Grunde.

    Hintergrund:
    Amazon hat m.E. einen externen Dienstleister (Tippe auf Bulgarien), damit beauftragt das Affiliate-Program auf geschäfts-schädigende Aktionen zu überprüfen.
    Kenn ich mich im Bereich Dienstleistungen Osteuropa im allgemeinen, Bulgarien/Rumänien im speziellen, berufsbedingt seit 10 Jahren intensiv aus.
    Das sitzen schlecht bezahlte Leute die vorgefertigte Textbausteine verschicken, das sind echt arme Schweine, von denen kann keiner einen fehlerfreien deutschen Satz formulieren, die machen blind was ihnen vorgegeben wird.
    Ich vermute die werden pro gesperrtem Account bezahlt-so eine Art “Partner killing Rate”, das ist sehr wahrscheinlich als sogenannter KPI=Key Performance Indicator vom Management vorgegeben.
    Ein Rückname der Sperrung kommt nicht in Frage, das würde Rückzahlungen bedeuten und der Auftraggeber könnte die Wahrheit erfahren.
    Ausserdem können die über Folgesperrungen, weiter Geld bei Amazon generieren.
    Ich würde zu gerne deren Statistiken und Berichte ans Management lesen, da sind die Geschichten aus 1001 Nacht höchst realistisch gegen.

    Betrüger zu verfolgen ist aufwändig, deshalb konzentrieren die sich auf die “low hanging fruit”, also Affiliate Enthusiasten mit Formfehlern oder erfinden Verstösse die nicht nachprüfbar sind-Indiz: jeder Nachweis wird abgelehnt.
    Es gilt die Regel, was nicht nachprüfbar ist, wird dort zum eigenen Vorteil manipuliert.

    Amazon wird so richtig schön über’s Ohr gehauen, die bezahlen Geld dafür, dass ihr geniales Affiliate-Program massiv beschädigt wird.
    Dieser Bereich des Amazon-Management’s handelt unverantwortlich, das wird unweigerlich zu massiver Rufschädigung führen.
    Das geht nur auf dem Balkan, in Deutschland würde sich keine Manager finden, der so lange mit solch einem Irrsinn eine Blutspur durch das Amazon Affiliate Partner Programm ziehen könnte.
    Schade, denn ansonsten macht Amazon einen klasse Job.

    Die Konkurrenz hat das schon längst geblickt und kann nacht’s vor lachen nicht mehr schlafen.
    Für mich eine echte Alternative, wo mein Geschäftsmodell durch Textbausteine ruiniert wurde.

    Änderung der Teilnahmebedingungen bei eBay:
    Unser Team behält den Traffic und die Platzierung von Werbeinhalten genau im Blick, um sicherzustellen, dass unsere Partner hochwertigen Traffic an eBay senden. Aber keine Sorge, natürlich werden wir bei Auffälligkeiten nicht leichtfertig und ohne Vorwarnung Partner aus dem Programm ausschließen.

    Hier die klassischen Textbausteine:

    Hiermit kündigen wir die Vereinbarung über Ihre Teilnahme am EU-Partnerprogramm mit sofortiger Wirkung. Ihr Partnerkonto wurde geschlossen und Sie werden keine weiteren Zahlungen von Werbekostenerstattung erhalten, da Sie gegen die Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramms verstoßen haben.

    Sie verstoßen gegen die Teilnahmebedingungen des EU-Partnerprogramms, da Sie Kunden nicht von ihrer Website im Sinne der Teilnahmebedingungen auf die Amazon Seite leiten.

    oder:

    Sie verstoβen gegen Punkt 27 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm(https://partnernet.amazon.de/gp/associates/promo/participationdeoct2012), da Sie automatisch Klicks oder Seitenaufrufe auf Ihrer Website oder Sessions auf der Amazon-Website generieren um Ihre Werbegebühren künstlich in die Höhe zu treiben.

    oder, wenn man dagegen protestiert, wird einfach was dazu erfunden-ein Nachweis brauchen die nicht, just do it!

    Desweiteren verstoßen Sie gegen Punkt 30 der Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm, da Bestellungen über Ihre Partner-Links von Ihnen oder von mit Ihnen in Verbindung stehenden Personen getätigt wurden, wie beispielsweise Freunde oder Verwandte.

    Sie können die Teilnahmebedingungen sowie die Anforderungen für die Teilnahme am Partner-Programm hier einsehen: https://partnernet.amazon.de/gp/associates/agreement

    Eine Drohung ist auch eingebaut:

    Wir fordern Sie hiermit auf, diese Aktivitäten sowie die Nutzung der Inhalte und der Markenzeichen von Amazon unverzüglich einzustellen und sämtliche Inhalte, die Ihnen von Amazon zur Verfügung gestellt wurden, von Ihrer Website zu entfernen. Wir behalten uns die Geltendmachung weiterer Rechte vor, insbesondere auch das Recht, weitere Partnerkontos, die unserer Ansicht nach mit Ihnen in Verbindung stehen, zu schließen und Werbekostenerstattung einzubehalten.

    Ironisch bis sarkastisch sind die auch noch, was die machen ist genau das krasse Gegenteil:
    Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

    Fazit:
    Die Textbaustein Verschicker tanzen keine weiteren Sommer mehr, Amazon wird das schon regeln.
    Die sollten da mal genau reinschauen und die unverhältnismässigen Willkür Sperrungen rückgängig machen.

  44. Christian sagt:

    Ich hab das mit Google durch. Es scheint wohl bei jedem Anbieter das selbe zu sein.

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